Inkontinenzversorgung

Inkontinenz betrifft viele Menschen – dennoch wird oft zu wenig darüber gesprochen. Wir möchten das ändern und stehen Ihnen diskret und einfühlsam zur Seite. Die richtige Inkontinenzversorgung kann den Alltag spürbar erleichtern – von leichter Blasenschwäche bis hin zu stärkerer Inkontinenz. Individuell abgestimmte Hilfsmittel ermöglichen ein aktives und selbstbestimmtes Leben.

In einem persönlichen Gespräch – gerne auch gemeinsam mit Angehörigen – ermitteln wir Ihre individuelle Situation und den Grad der Inkontinenz. Auf dieser Basis stellen wir Ihnen passende Produktmuster zusammen, die Sie in Ruhe zu Hause testen können. Anschließend besprechen wir gemeinsam Ihre Erfahrungen, finden für Sie die optimale Lösung und übernehmen die direkte Versorgung mit den benötigten Produkten: zuverlässig, komfortabel und wirtschaftlich. Unser Sortiment umfasst saugfähige Artikel sowie Pflegeprodukte führender Marken wie TENA, Seni, MoliCare usw.

Darüber hinaus informieren wir Sie über ärztliche Verordnungen sowie die Leistungen Ihrer Krankenkasse.

Ihre Privatsphäre hat für uns in der Burg Apotheke höchste Priorität. Auf Wunsch beraten wir Sie gerne in einem separaten, geschützten Raum.

Stressinkontinenz / Belastungsinkontinenz
Die häufigste Form der Harninkontinenz entsteht durch erhöhten Druck im Bauchraum – etwa beim Husten, Niesen, Lachen oder körperlicher Belastung. Dabei kommt es zu ungewolltem Urinverlust. Frauen sind hiervon besonders häufig betroffen.

Dranginkontinenz
Betroffene verspüren einen plötzlich auftretenden, starken Harndrang, der kaum kontrollierbar ist. Oft wird die Toilette nicht rechtzeitig erreicht. Diese Form tritt besonders häufig bei Männern auf.

Überlaufinkontinenz
Hierbei wird die Blase nicht vollständig entleert. Es kommt zu ständigem, meist tropfenweisem Urinverlust – oft ohne spürbaren Harndrang oder besondere Belastungssituation. Ursachen sind häufig Abflussstörungen, beispielsweise durch eine vergrößerte Prostata und dadurch verengte Harnröhre oder Blasensteine.

Stuhlinkontinenz
Eine eingeschränkte Kontrolle über den Darm kann dazu führen, dass ungewollt Stuhl abgeht. Hinweise darauf können unter anderem Verstopfung, Durchfall oder unkontrollierte Darmbewegungen sein.